„Trotz Schwangerschaftsdiabetes musste ich nicht auf Schokolade verzichten. In Maßen war sie für mich durchaus möglich.”
Die Diagnose bekam ich bereits in der 6. Schwangerschaftswoche. Kurz nach dem positiven Schwangerschaftstest war mein Nüchternblutzucker erhöht, daraufhin habe ich einen Termin in einer diabetologischen Praxis ausgemacht und nur eine Woche später begann ich mit Insulin.
Am Anfang war ich frustriert. Ich besuchte einen Ernährungskurs, der sich an den klassischen Empfehlungen orientierte, doch für mich hat das nicht funktioniert. Gesund essen ist wichtig, keine Frage. Aber vieles, was allgemein als „gesund” gilt, ließ meinen Blutzucker trotzdem ansteigen.
Also musste ich meinen eigenen Weg finden. Und der veränderte sich ständig, weil Schwangerschaftshormone und der steigende Insulinbedarf immer wieder neue Anpassungen erforderten. Plötzlich isst du nicht mehr einfach das, worauf du Lust hast. Stattdessen beobachtest du deine Werte, probierst Lebensmittel aus und fragst dich immer wieder: Was funktioniert heute?
Gerade in den ersten Wochen hat mich das emotional sehr belastet.
Deshalb habe ich diese Seite ins Leben gerufen: einen Ort, an dem du dich verstanden fühlst und verlässliche Informationen an einem Platz findest, damit du nicht, so wie ich damals, alles mühsam selbst zusammensuchen musst.


